LERNEN - GESPRÄCH - DISKURS
Gespräch und Diskurs - etwas Diskurstheorie

Ein Diskurs ist ein wechselseitiges Gespräch zwischen mindestens zwei Personen.

Gut, das laute Denken geht etwas in die gleiche Richtung, also wenn "ich mit mir" über die Lösung eines Problems rede, wenn ich mögliche Lösungswege vor mir her spreche ...

Ich fordere euch manchmal im Unterricht zu einem wechselseitigen Gespräch auf. Das dient dann meistens dazu, dass ihr präzise, in kleinen Schritten verschiedene Gedanken rund um die Beantwortung einer Frage, einer Aufgabenlösung aussprechen sollt. Das ist durchaus anstrengend, aber meistens doch lohnend. Ihr merkt schnell, dass das Bereden von Etwas zu neuen Gedanken führt, ein Prüfen einleitet, neue ja sogar überhaupt erst Ideen erzeugt.

Im Gespräch gehen Gedanken hin und her, die Partner antworten auf Gedanken. Das zielt auf überzeugen, erklären, widerlegen. Es ist
also ein hin und her wechselndes Gespräch.

Die Gesprächspartner legen ihr Verständnis von etwas dar, legen ihr Wissen aus.

Ein Diskurs ist eine sehr hohe, sicher mit die höchste Form des gemeinsamen Lernens.
Zwischen Schülern und zwischen Schüler und Lehrer.

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Rekonstruktion im Dialog - Holmes lässt grüßen!

Diskurs - Das muss nicht von Überzeugen, Widerlegen oder Erklären geleitet sein. Eine sehr schöne Diskursform findet statt, wenn in der Idee des Trialogs der Kulturen sich Personen mit Familienhintergrund Judentum, Chistentum, Islam über gemeinsame Wurzeln unterhalten und zugleich Abgrenzungen beibehalten. Verstehen, Tolerieren, Achten!

Zwei Beispiele für solche Dialoge
(Wechsel zur Wissensreise Das Gastmahl):

Dialog am Plakat Brotbrechen und Food Design

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